Ihr seid das Licht der Welt (Mt 5,14)

Liebe Leserinnen und Leser,

inzwischen spüren wir wieder jeden Morgen deutlich, dass die Tage früher hell werden. Das ist eine Wohltat. Das Licht tut gut, umso mehr wenn die Sonnenstrahlen ihre Wärme dazu geben. Ohne Licht geht gar nichts.

Und Gott sprach bei der Schöpfung der Welt: „Es werde Licht“ und es ward Licht. Und es war sehr gut. Wie schön, dass unsere Welt nicht dunkel geblieben ist. Die Farben, die Menschen, Tiere, Pflanzen – das alles und vieles mehr könnten wir ohne Licht nicht sehen. Licht ist einfach fantastisch!

Und da kommt Jesus und spricht zu seinen Hörerinnen und Hörern: „Ihr seid das Licht der Welt“. Welch eine göttliche Zusage, was für ein Zutrauen! So manch eine/r mag Jesu Worte als Überforderung gehört haben. Die meisten Menschen denken vielleicht: „Was kann ich schon ausrichten, ich bin doch nur ein kleines unscheinbares Licht.“ Doch es gibt auch die andere Seite: Gott wertet uns mit diesem Bild auf! Wir müssen gar nichts dazu tun. „Ihr seid das Licht der Welt“ – das ist eine Feststellung. Gott traut uns zu, dass wir, so wie wir sind, an unserem jeweiligen Ort mit unseren Begabungen leuchten können:  Für unsere Familien, unsere Nachbarn, die Fremden in unserer Nähe, in unserer Kirchengemeinde.

Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Das erfahren wir leider täglich.  Das erleiden wir wie Jesus. Daran erinnert uns die beginnende Passionszeit.

Ermutigen wir uns doch gegenseitig, unser Licht nicht „unter den Scheffel zu stellen“! Jesus sagt: „So lasst euer Licht leuchten, vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

Das wünschen Ihnen

Pastorin Hanna Wichmann und Pastor Edwin Becker-Wichmann

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