Der Gemeindeausflug hat uns dieses Jahr nach Kiel zu einer Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal geführt.
Dafür mussten wir schon sehr früh aufstehen. Zum Glück hatte keiner verschlafen und so konnten wir die Fahrt mit 60 Personen bei angenehmen Reisewetter mit Schmidt-Reisen antreten.
In Kiel angekommen, stand unser Schiff, die „Adler Prinzess“, schon für ihre Fahrt nach Rendsburg bereit. Nachdem jeder von uns unter Deck einen Platz gefunden hatte, hieß es Leinen los und volle Kraft voraus. Naja, nicht ganz volle Kraft, da wir ja erst den Kieler Hafen durchfahren mussten. Wir waren alle sehr beeindruckt von den großen Kreuzfahrtschiffen, die dort am Kai lagen oder vor uns abgelegt hatten.
Während draußen die Schiffe und Werften an uns vorbeizogen und wir die erste Schleuse befahren haben, wurde unter Deck ein sagenhaftes kalt-warmes Buffet aufgefahren. Und das konnte man wirklich wörtlich nehmen, denn das Buffet wurde aus dem Bauch des Schiffes in das untere Deck gefahren. Und so hat manch einer gar nicht mitbekommen, dass wir die Schleuse ohne Wartezeit passieren konnten.
Nachdem sich nun jeder am Buffet gestärkt hatte, wurde die schöne Aussicht vom Oberdeck bei Sonnenschein genossen und den Erklärungen des Kapitäns gelauscht. Besonders interessant war es natürlich, wenn uns ein großes Containerschiff passierte.
Nach 3-stündiger Fahrt erreichten wir dann Rendsburg, wo unser Bus schon auf uns wartete und wir zurück nach Dagebüll fuhren.
Da wir schneller als geplant in Holtenau durch die Schleuse gekommen sind, hatten wir bis zum Ablegen der Fähre nach Föhr noch etwas Zeit und durften für einen kurzen Moment einmal das Autodeck der neuen Fähre „Uthlande“ betreten, die am nächsten Tag ihren Dienst aufnehmen sollte.
Ein schöner Tag mit vielen netten Eindrücken und Gesprächen neigte sich dem Ende und so sind wir alle wohlbehalten wieder auf Föhr angekommen.
Am 17. Juni 2009 hat die Kirchengemeinde ihren diesjährigen Ausflug unternommen.
Mit 50 gutgelaunten Personen und bei idealem Reisewetter ging es zunächst mit dem Bus von Dagebüll nach Niebüll, wo wir unseren Reiseleiter Detlef Petersen an Bord genommen haben. Er hat uns nicht nur auf dem Autozug nach Westerland, sondern den ganzen Tag über auf humorvolle Weise Land und Leute näher gebracht.
Auf Sylt angekommen, haben wir dann den südlichen Teil der Insel erkundet und anschließend in Westerland Mittag gegessen. Der folgende 1-stündige Aufenthalt in Westerland wurde zum Bummeln durch die Friedrichstraße oder zum „Strandgucken“ genutzt. Nach Erkundung des nördlichen Teils von Sylt ging es nun per Schiff von List nach Harneby auf der Insel Röm. Auch diese Insel haben wir per Bus erkundet, wozu auch eine Fahrt über den Strand gehörte. Durch das südliche Dänemark fahrend, erreichten wir am späten Nachmittag den „alten deutschen Grenzkrug“ in Rosenkranz. Dort wartete eine Kaffeetafel mit selbstgebackenen Torten und Muffins auf uns. Die Besitzerin des Kruges, Silvia Brodersen, erzählte uns dann noch kuriose Gegebenheiten zur Geschichte dieser Gaststätte, die sie mit ihrem Mann in der 3. Generation führt. Unseren letzten Stopp haben wir auf der Rückreise dann in Emmelsbüll gemacht, wo wir herzlich von Pastor Claus Christen zu einer kleinen Andacht in der Rimbertikirche empfangen wurden. Es tat gut, sich in dieser schönen Kirche einen Moment zu sammeln, den Worten von Pastor Claus Christen zu lauschen und gemeinsam zu singen und zu beten. Und so erreichten wir nach einem Tag voller netter Eindrücke und einem herzlichen Miteinander wieder den Ausgangspunkt unserer Reise.